10 Fragen an… Judith

In dieser  Blog-Reihe stelle ich Bräuten 10 Fragen über ihre Hochzeit und die dazugehörigen Planungen – ganz nach dem Motto: Hinterher weiß man immer alles besser. 😛

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Heute beantwortet mir Judith die Fragen. Ich habe sie gleich am Anfang meiner Verlobungszeit kennengelernt. Ihr Account (@jules_nelli) ist einfach wunderschön und es hat super viel Spaß gemacht, dabei zuzuschauen, wie sie Stück für Stück ihre Deko gestaltet – mit ganz viel Liebe zum Detail! Und alles ist    oh so vintage! 😉

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und hoffe, du profitierst von diesen Erfahrungen genauso, wie ich!

1 Wie viel Zeit lag zwischen eurer Verlobung und der Hochzeit?

Wir haben uns im November 2014 in den USA verlobt und im Juni 2016 geheiratet. Also gute 1,5 Jahre.

2 Wie viele Gäste hattet ihr?

Wir hatten 110 Erwachsene und 24 Kinder – bei uns war ganz schön was los.

3 Hatte eure Hochzeit ein bestimmtes Motto oder Thema? Wenn ja, wie habt ihr es umgesetzt?

Wir hatten den Traum einer DIY-Vintagehochzeit und haben den auch – unserer Meinung nach – ganz gut umgesetzt ;-). Uns war sehr schnell klar, was wir haben wollten. Inspirationen gesammelt habe ich vor allem bei Instagram. Aber auch diverse Blogs und die immer wieder sehnsüchtig erwarteten Hochzeitszeitschriften „Marry Mag“, „Hochzeitswahn-sei inspiriert“ und „Weddingstyle“ waren – eigentlich sind sie es immer noch – ein fester Bestandteil meiner Abendbeschäftigung. Stundenlang habe ich mir Fotos angeschaut und Dinge, die ich besonders schön fand direkt in meinem Kopf abgespeichert. Nach und nach haben wir dann das ganze Dekomaterial zusammengestellt. Es wurden Flachen und Konservendosen mit Goldlack besprüht, Anhänger für Freudentränen gebastelt, unsere Papeterie designt und und und….

4 Wie sehr war dein Liebster in die Hochzeitsplanungen eingebunden?

Wir haben sehr viel zusammengemacht. Das war uns sehr wichtig. Wir wollten, dass unsere Hochzeit so ist, wie wir uns sie beide vorstellen. Natürlich hatte jeder seine Aufgabe(n) – die eine mehr, der andere weniger ;-).

5 Was waren deine Highlights an eurem Hochzeitstag?

Definitiv die kirchliche Trauung! Sie war so emotional und persönlich. Unsere Familie und unsere Freunde haben auch einen großen Teil dazu beigetragen. Sie haben persönliche Fürbitten vorgetragen, eine langjährige Freundin hat die Lesung gelesen, wir hatten einen Chor und nicht zu vergessen der Einzug unserer Patenkinder, meiner Brautjungfern und mir. Meine Trauzeugin hat mich zum Altar geführt – es war einfach wunderschön. Auch der Moment als ich Thomas vorne stehen sah und auf ihn zugegangen bin – das werde ich nie vergessen. Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit unserem Brautauto (einem VW Bulli) von der Kirche zur Location zusammen mit meinen Brautjungfern. Und natürlich die dekorierte Scheune. Besonders schönen waren auch die musikalischen Vorträge unsere Familie.

6 Wer war für Hochzeitstorte, Musikprogramm, Essen, etc verantwortlich? Waren es Verwandte, Bekannte oder vielleicht professionelle Dienstleister?

Unsere Hochzeit war eine richtige DIY-Hochzeit. Wir haben nur mit wenigen Dienstleistern zusammengearbeitet. Angefangen bei der Papeterie über Deko bis hin zur Candy Bar – wir haben fast alles selbstgemacht. Das war sehr viel Arbeit und auch sehr kostenintensiv. Aber es hat sich gelohnt. Aber bei den Fotos, dem Brautauto, dem DJ und der Hochzeitstorte haben wir lieber auf Profis zurückgegriffen.

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7 Hand auf’s Herz – gab es etwas, das an dem Tag nicht so gut lief? Oder würdest du im Nachhinein etwas anders planen?

Am Tag der Hochzeit hat alles wunderbar geklappt und wir hatten einen wundervollen Tag. Allerdings war es in den letzten Tagen vor der Hochzeit wirklich sehr, sehr stressig. Daher wäre es besser gewesen, wenn wir bestimmte Dinge schon Wochen vorher erledigt hätten – Zeit hatten wir ja wirklich genug ;-).

8 In welchem Moment hast du dich zum ersten mal so richtig „verheiratet“ gefühlt? Beim Ringtausch, dem Kuss, oder zu einem ganz anderen Zeitpunkt?

Thomas und ich haben bereits im April standesamtlich geheiratet und waren somit schon zwei Monate verheiratet, bevor wir uns im Juni auch vor Gott das Ja-Wort gegeben haben. Aber der Moment in dem ich mich richtig „verheiratet“ gefühlt hatte war, als wir aus der Kirche rauskamen und die Leute uns gratuliert haben. Seit dem sind wir noch glücklicher und genießen die Zeit als Mann und Frau.

9 Was wird dir am meisten fehlen, jetzt wo die ganze Hochzeitsplanerei vorbei ist?

Definitiv die Auseinandersetzung mit der Dekoration. Das hat mir sowieso am meisten während der Hochzeitsvorbereitung gefallen. Aber da ich gerade dabei bin, einen kleinen Dekoverleih aufzubauen, habe ich eine sehr gute Ablenkung – ich kann einfach nicht genug bekommen und bin noch immer oh so hochzeitsverliebt.

10 Hast du abschließend noch 3 Tipps für angehende Bräute?

JA!

– fangt früh genug an zu planen

– genießt die Hochzeitsvorbereitungen in vollen Zügen – es geht alles viel zu schnell vorbei

– gönnt euch und eurem Partner auch mal ab und zu eine Pause von der Vorbereitung und lasst das Thema Hochzeit auch mal Hochzeit sein


 

Sooo, das war’s mit dem Interview!

Mehr von Judiths Hochzeit kannst du in ihrem Instagram-Account entdecken und wenn dir ihre Deko gefällt, solltest du uuuuunbedingt bei ihrem Vintage-Dekoverleih vorbeischauen! <3

Und wenn du selbst eine #2016Braut bist und auch gerne deine Erfahrungen weitergeben möchtest, dann schreib mir einfach unter hallo@frau-leonhard.de 🙂

 

 

 

1 Kommentar

  1. So ein schönes Interview! Ich habe Judiths Hochzeitsreise auch mit verfolgt und bin immer wieder ganz entzückt von den tollen Fotos und Anekdoten. (:

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