6 Gründe, warum sich eine frühe Planung lohnt

Das ist ja noch eine Ewigkeit! So früh willst du schon planen?

Man weiß ja nicht, was noch alles bis dahin passiert…

Was? JETZT schon planen? Aber das ist doch noch so viel Zeit…

All das, inklusive spöttischem Unterton, habe ich als #2017Braut schon gehört, genau wie viele andere zukünftige Bräute. Von Familienmitgliedern, Freunden oder irgendwelchen fremden Facebook-Nutzern.

Das geht soweit, dass wenn mich jemand mit meinem super-toll-gigantomatischen (Beitrag folgt :D) Hochzeitsplaner sieht, ich einfach nur HOFFE, die Person fragt nicht, wann es denn bei mir soweit ist. Wenn ich nämlich dann 2017 sage, ernte ich irritierte, fragende Blicke. Und dann ein leises „mhm..oh..das dauert ja noch ein bisschen…“

Und natürlich haben sie absolut Recht: Ich bin früh dran! Allerdings muss da kein Unterton dazu, denn es gibt super viele Gründe, warum meine Hochzeitsplanung unter anderem sehr viel entspannter verlaufen kann – 6 davon, teile ich heute mit dir.

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Nach der Verlobung habe ich mich wie in einem Rausch gefühlt. Ein Traum, den man ja irgendwie als Kind schon hatte, wird wahr und man darf das Fantasie-Fest Wirklichkeit werden lassen. Mir ist bewusst, dass es nicht jeder Braut so geht, aber vielleicht ja dir auch! Man kauft alle möglichen Magazine, kann an keinem Brautmodengeschäft oder Konditor mehr vorbeispazieren, ohne kurz in einen Tagtraum zu versinken… kurz: man hört quasi überall Hochzeitsglocken.
Vielleicht bist du auch schon an dem Punkt, in dem der Alltag wieder im Vordergrund steht und sich zwischen Beruf und anderen Verpflichtungen gar nicht mehr sooo viele Gedanken um den großen Tag drehen. Auch diese Phasen gehören dazu, und ich kann dir versichern: Das wird auch wieder anders! Und für mich persönlich ist es einfach schön diese freudige Erwartung zwei Jahre lang genießen zu können.

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Location

Oh, das tut mir leid. An diesem Tag ist die Location leider schon ausgebucht…

Das ist ein Satz, der dir als 2017Braut nicht sehr oft begegnet. Du kannst dich also ganz frei umsehen, um deine persönliche Traum-Location zu finden und zu buchen! Und viele Verträge bieten einen kostenfreien Rücktritt bis zu einem halben Jahr vorher. Falls du also doch noch ein halbes Jahr später DIE perfekte Location findest, kannst du die andere stornieren, ohne dass finanzieller Verlust entsteht.

Gäste

Du hast quasi freie Auswahl bei deinem ganz persönlichen Termin. Abwägen, ob ein wichtiges Event, oder schlimmer noch, ob die Abwesenheit einer Person bei der Hochzeit es wert ist, den Termin zu verschieben, musst du nicht. Hast du das Datum erst einmal kommuniziert, liegt es an jedem Einzelnen zu entscheiden, ob EURE Hochzeit wichtiger ist als Pläne die er sich vornimmt. Dennoch solltet ihr natürlich bei der Auswahl des Datums einiges beachten, Tipps dazu findest du in meinem Blogbeitrag „Wie du das perfekte Hochzeitsdatum findest“.

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Sparen
Du und dein Partner müsst nicht unbedingt überstürzt einen Kredit aufnehmen, um eure Wünsche zu erfüllen. Ihr könnt entspannt sparen, indem beispielsweise jeder am Monatsende einen Geldbetrag auf ein gemeinsames Sparbuch einzahlt. Oder, was mir geholfen hat, das Geld gar nicht erst auszugeben: Ein Dauerauftrag, der direkt am Monatsanfang eine festgelegte Summe auf das Sparkonto überweist.

Tipp: Immer wieder den Kontostand und die eigenen Vorstellungen reflektieren! Ihr habt dann die Möglichkeit mehr zu sparen oder eben Wünsche anzupassen. Dazu zwei Beispiele:

A – Vielleicht braucht ihr ja doch keinen Direkt-Ausdruck der Fotos von der Fotobox – zack – 100€ gespart. Und es muss doch kein Mietwagen sein, sondern der schöne Oldtimer von Onkel Harry – zack- 150€ gespart.

B – Du hast die Traum-Konditorin gefunden und der Entwurf gefällt dir sehr gut, aber ihre Torte kostet 50€ mehr als die geplante. Dann wird zwei Monate lang das Netflix-Abo gekündigt und kein Coffee-to-go mehr gekauft. Schon ist die Torte wieder drin.

Hier geht es einzig und allein darum, Prioritäten zu setzen. Sprich mit deinem Partner und entscheidet gemeinsam, was euch wirklich wichtig ist, und wofür ihr sogar gerne auf etwas anderes verzichten würdet!

Geld leihen

Aus verschiedenen Gründen kann es auch nötig sein, sich Geld zu leihen. Für einige ist dies ein ganz normaler Vorgang, oder es wurde sogar angeboten. Für andere ist die Sache mit dem Geld leihen eine sehr schwierige und unangenehme Situation. Falls letzteres auf dich und deinen Partner zutrifft, habt ihr noch genügend Zeit ein solches Gespräch langsam vorzubereiten und müsst nicht mit der Tür ins Haus fallen. Vielleicht möchtest du ja auch erst einmal den Zeh ins kalte Wasser strecken, um dann zu entscheiden, ob es überhaupt für dich in Frage kommt.

Kredit
Solltest du dir das Geld lieber extern leihen wollen, hast du als #2017Braut die Möglichkeit das ganz entspannt anzugehen. Ein guter Kredit kann ausgesucht und mit anderen verglichen werden. Dir bleibt genügend Zeit um Beratungsgespräche zu führen und auch mal im Freundeskreis herumzufragen.

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Zeit zu zweit

Bei der Planung des zukünftigen Zusammenlebens, vergessen viele das aktuelle. Verständlich, denn in hektischen Vorbereitungen bleibt oft wenig Zeit für Atempausen oder entspannte Wochenenden. Bei einer so langen Verlobungszeit empfehle ich dir regelmäßige Termine festzulegen, an denen ihr eure Beziehung feiert! Den Rhythmus legt ihr euch natürlich ganz individuell fest. Ich muss sagen, so alle zwei, drei Monate mal usammen zu sitzen und ganz bewusst über die Hochzeitsplanungen und Zukunftsvorstellungen zu reden, kann ein wunderschönes Ritual werden.

Ehevorbereitungskurs

Weiterhin möchte ich dir einen Ehevorbereitungskurs ans Herz legen. Klar, man hat sich für den Partner schon entschieden, und vielleicht kennt man sich auch schon sehr lange und sehr gut, aber mir persönlich sind in meinem Ehevorbereitungskurs einige Bereiche aufgefallen, über die ich mir SO noch nie Gedanken gemacht habe. Es tut gut, zusammen solche Bereiche zu entdecken und daran zu arbeiten, weil man gemeinsam Vergangenes bewältigt und dabei irgendwie auch ein bisschen Zukunft baut. Und ein erfahrenes, verheiratetes Paar, dem ihr alle Fragen stellen könnt, ist einfach super! Schließlich hat nicht jeder ein Paar, das schon einige Ehe-Jahre vorweisen kann, in seinem engen Freundeskreis. Und für mich gilt hier das gleiche wie im Beruf: Man darf von Leuten mit Erfahrung lernen! 🙂

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Bastelarbeiten

Wer vieles selber bastelt, kann viel Geld sparen und zusätzlich seine ganz eigenen Vorstellungen für die Hochzeitsdekoration oder Papeterie verwirklichen. Allerdings sollte man den Zeitaufwand nicht unterschätzen! Braucht man für eine Einladungskarte inklusive Schneiden, Kleben, schön beschriften 20-30 Minuten, wären das bei 100 Einladungen 5 Stunden! Und das auch nur ohne Pausen und bei kontinuierlichem Arbeiten. Ich empfehle dir, die Bastelarbeiten gezielt einzuplanen und dich vielleicht mit Freundinnen zu treffen, um gemeinsam an Sachen zu arbeiten. Teilt man die Arbeitsschritte auf, arbeitet es sich entspannter, weil man nicht dauernd seine Arbeitsmittel wechseln muss und natürlich macht es gemeinsam viel mehr Spaaaß!

Bürokratisches
Nicht zu vergessen! Ihr könnt euch ganz entspannt informieren, was es denn genau mit der Steuerklasse auf sich hat, oder wie und wo genau du deinen neuen Personalausweis beantragen lassen musst. Die meisten stellen diese Dinge ganz hinten an und erledigen dies dann Wochen (oder sogar Monate) nach der Hochzeit. Meistens dann, wenn irgend etwas dringend gebraucht wird – der Reisepass, um in Urlaub zu fliegen, oder andere amtliche Dinge, von denen es in Bürokratie-Deutschland so einige gibt!

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Hochzeitsmesse

Die Hochzeitsmessen sind eher gegen Ende, bzw. Anfang des Jahres. Das heißt für die Durchschnitts-Braut bleibt die Möglichkeit, wenn überhaupt, eine solcher Messen zu besuchen. Natürlich kann man ein wenig regional herumreisen und mehrere besuchen, aber ich finde es super, ein paar dieser Messen im kommenden halben Jahr aus reiner Neugier und zur Inspiration zu besuchen. Nächsten Oktober folgen dann erneut Besuche, mit schon fast fertiger Planung, um den Feinschliff zu geben und zum Beispiel Dienstleister zu buchen.

Auf welchen Messen ich mich so rumtreibe, erfährst du hier.

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In der kommenden Zeit, kannst du ganz entspannt in den sozialen Netzwerken rumsurfen, und dir deine Inspirationen abspeichern. Für die Hochzeitsplanung empfehle ich dir besonders Instagram und Pinterest. Ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn du mir folgst, aber in meinem Social Media- Beitrag zeige ich dir auch einige andere sehr schöne und inspirierende Kanäle, denen du unbedingt folgen solltest! Lies doch gleich mal rein! Und melde dich am besten bequem für den Newsletter an , damit du auch durch meinen wöchentlichen Newsletter informiert bleibst.

Also los, liebe #2017-Braut,
falls du es noch nicht getan hast: Geh raus, schäm dich nicht im Geringsten, sondern trag‘ die Verlobung genauso stolz vor dir her, wie deinen Verlobungsring! Poste die Fotos deiner Vorbereitung bei Instagram und pack dein Hashtag #2017Braut dazu. Und vielleicht noch @TheBridalCrew. 😉

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